912 Jahre, so die Geschichtsbücher, hat das Dorf  Eßleben unter verschiedenen Synonymen eigenständig existiert. Das Dorf Teutleben brachte es auf stolze 1109 Jahre Eigenständigkeit.Doch dann sollte Schluss sein mit der Eigenständigkeit, es wurde von staatlicher Seite festgelegt, Eßleben und Teutleben sind zu klein und werden ab 1974 zusammengelegt zum Ort Eßleben-Teutleben mit zwei Ortsteilen, so geschehen vor 41 Jahren.Die Gemeinde Eßleben-Teutleben wird aus zwei Ortsteilen gebildet und liegt am Nordrand des Thüringer Beckens am Fuße der Finne. Hier verläuft unmittelbar die Grenze zu Sachsen –Anhalt. Unweit des Ortes verläuft die VIA REGIA (Königsstraße) von Erfurt nach Leipzig.Durch Eßleben ging die“ Alte Poststraße“ (Handelsstraße Frankfurt am Main- Erfurt-Leipzig). In dieser ländlichen Gegend waren vor der Wende die meisten Bürgerinnen und Bürger in Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPGen) beschäftigt.  Moderner Ackerbau und Viehzucht standen hier auf ertragreichen Böden im Vordergrund. Durch strukturelle Änderungen in der Landwirtschaft nach der Wende wurden Teile der Bevölkerung arbeitslos. Auf Grund mangelnder Arbeitsplätze kam es zur Abwanderung der Jungend in den 90-ziger Jahren. Nunmehr gibt es kaum noch Arbeitslosigkeit in den Ortsteilen. Auch haben sich wichtige private Unternehmen in den Ortsteilen gebildet. (z.B. ein KFZ- Meisterbetrieb; ein Meisterbetrieb für Elektroinstallation, ein Unternehmen für Renovierungsservice, ein Fachbetrieb für Denkmalpflege und Zimmereiarbeiten sowie ein Gerüstbauunternehmen, weiter entstand ein landwirtschaftlicher Haupterwerbsbetrieb und zahlreiche landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Nebenerwerbsbetriebe. Das Dorfleben wird geprägt u.a. durch 5 aktive Vereine: Kirmesverein, Sportverein, je Ortsteil eine Feuerwehr, einen Heimat -und Schützenverein sowie die Kirchgemeinden in den Ortsteilen. Ein aktiver Romme`Club und gesellschaftlich aktive Jagdpächter runden das Bild der Initiatoren kultureller und gesellschaftlicher Aktivitäten ab.  Das Dorf lebt! Seit den 90-ziger Jahren wurde das Dorf stetig mit Hilfe der Dorferneuerung positiv verändert. Mit der Neuanlage und Erneuerung von Dorfgemeinschaftshäusern, Sportanlagen, öffentlichen Plätzen, Wegen, Straßen, Kirchen, Teichanlagen, hat die Gemeinde ein sehr anschauliches Bild erreicht und hat reichlich Potential zum Wohlfühlen. Seit 1990 hat der Ortsteil Eßleben eine enge Dorfpartnerschaft mit Eßleben in Franken. Hier sind langjährige Freundschaften entstanden. Zu gesellschaftlichen Höhepunkten wird sich regelmäßig besucht. Die beiden Ortsteile, die herrlich in die Thüringer Becken- und Hügellandschaft eingepasst sind laden Touristen ein: -in die angrenzenden sehr natürlichen Wälder des Finne Höhenzuges, der sich über 100m aus der vorgelagerten Beckenlandschaft heraushebt und von dem man einen herrlichen Blick in das Thüringer Becken hat,- zur Besichtigung der Reste einer Burganlage aus dem 11.Jahrhundert,- in die neu Restaurierte Elisabethkirche zu Eßleben,- in die Kirche zu Teutleben mit einem der ältesten Altare ganz Thüringens,- in das Bürgerhaus Eßleben zur Gestaltung ihrer ganz privaten Feier in ansprechender Atmosphäre und passender Umgebung,- und überhaupt zu den Menschen die mit Ihnen gern zu zahlreichen Veranstaltungen feiern möchten. Nicht ohne Grund kommt die Thüringer Weinprinzessin 2010 – Caroline I. aus unserer Gemeinde. Die „VIA REGIA“, die „Alte Poststraße“ und der Neubau der  ICE-Strecke München –Erfurt-Leipzig -Berlin durch unsere Gemarkung zeigen, dass seit alters her unsere Gemeinde  sich an überregional wichtigsten Handelsstraßen befindet und auch heute noch, die kürzeste Verbindung, zwischen den Handelsmetropolen Frankfurt am Main- Erfurt – Leipzig- Berlin, an uns nicht vorbei kommt.