Zum Hauptinhalt springen

Wettbewerb Zukunftsstadt

BMBF wählt 52 Kommunen aus – Buttstädt, Kindelbrück, Sömmerda und Straußfurt sind mit Ihrer Vision „Allianz Thüringer Becken“ dabei.
Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2015 startet. 52 ausgewählte Städte, Gemeinden und Landkreise entwickeln dafür gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für ihre Kommunen. In Dresden gab am 15.04.2015 Bundesforschungsministerin Johanna Wanka die Namen der 52 geförderten Kommunen bekannt – die Allianz Thüringer Becken ist dabei.
Wir haben hierzu die beteiligten Bürgermeister um Ihre Stellungnahme gebeten.

Ich freue mich, dass unsere Idee der interkommunalen Zusammenarbeit auch von der Expertenjury als ein Weg für die zukünftige Entwicklung unserer Städte gesehen wird und möchte mich daher bei dieser und der Bundesforschungsministerin Johanna Wanka für das Vertrauen bedanken. Jetzt heißt es mit den Bürgern der Allianzkommunen Visionen für die Zukunft zu entwickeln. Dabei freut es mich besonders, dass wir in der DSK und der Fachhochschule Erfurt verlässliche Partner gefunden haben, die uns auf unseren Weg
unterstützen.Es liegt viel Arbeit vor uns, gehen wir es an!

Hendrik Blose – Bürgermeister der Stadt Buttstädt


Ich freue mich sehr darüber, dass wir es geschafft haben in das Förderprogramm
aufgenommen zu werden.
Die Allianz Thüringer Becken trägt erste Früchte, und es bestätigt unser Handeln, diesen
Verbund mit Leben zu erfüllen. Wir haben hier die Möglichkeit eine Modellregion für ganz
Thüringen zu werden. Gerade wir kleinen Städte können uns in dieser Allianz unterstützen
und so neue Förderrichtlinien erschließen, die uns einzeln versagt sind. Gemeinsam
kommen wir voran, für unsere Bürger und unsere Kommunen.

Roman Zachar – Bürgermeister der Stadt Kindelbrück


Als Bürgermeister der Stadt Sömmerda freue ich mich, dass die Idee der "Allianz Thüringer
Becken" mit den zur Zeit beteiligten Kommunen Straußfurt, Buttstädt, Kindelbrück und
Sömmerda erste Früchte trägt. Eine wichtige Zielstellung der vertraglich vereinbarten
Zusammenarbeit war und ist die Erschließung von Fördermitteln für konkrete Projekte.
Das energetische Management, klimaorientiertes Bauen bis hin zu Kultur, Tourismus und
Mobilität unter Beteiligung der Bürger sowie der Erfahrungsaustausch der Kommunen
untereinander sollen zielbringend wirksam werden. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit auf
gleicher Augenhöhe ist dabei ein entscheidender Faktor.

Ralf Hauboldt – Bürgermeister der Stadt Sömmerda


Auch der Straußfurter Bürgermeister Olaf Starroske freut sich für die Allianz Thüringer
Becken und hofft, dass im Rahmen der Städte-Allianz auch für Straußfurt positive Aspekte
erwachsen können. Im Rahmen des jährlichen Bürgerdialogs zur traditionell vor Pfingsten
stattfindenden Einwohnerversammlung sollen dazu erste Vorstellungen für Straußfurt mit der
Bürgerschaft besprochen werden.

Olaf Starroske – Bürgermeister der Gemeinde Straußfurt


Bundesweit konnten sich bis zum 27. März 2015 Städte, Gemeinden und Landkreise mit einem Konzept für die Entwicklung einer nachhaltigen Vision 2030+ bewerben. 52 Kommunen wurden nun von einer unabhängigen Expertenjury aus 168 Bewerbungen ausgewählt. In der ersten Phase des Wettbewerbs während des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt werden die Kommunen im Bürgerbeteiligungsprozess eine Vision mit dem Zeithorizont 2030+ für ihre Kommune entwickeln und Handlungs- bzw. Umsetzungsvorschläge erarbeiten. 1,75 Millionen Euro stellt das BMBF dafür insgesamt bereit. In der zweiten Phase ab 2016 prüfen bis zu 20 ausgewählte Kommunen diese Vorstellungen
wissenschaftlich und erarbeiten ein umsetzungsreifes Konzept. In der dritten Phase ab 2018 werden schließlich bis zu acht ausgewählte Kommunen erste innovative Ideen in so genannten „Reallaboren“ in die Praxis umsetzen. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ zeigt, wie Bürger und Forschung schon heute dazu beitragen können, Städte nachhaltig und lebenswert zu gestalten. Bürger, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung entwickeln gemeinsam Visionen für die Zukunft ihrer Kommunen und erproben diese vor Ort: Es geht um sichere Energie, um klimaangepasstes Bauen, bezahlbares Wohnen, um Arbeiten, Freizeit, Kultur, Bildung, Mobilität und vieles mehr. Der Wettbewerb „Zukunftsstadt“ startet im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2015 – Zukunftsstadt, einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).